BNE Angebote

Kinderversammlung (Klassenstufen 1 bis 4)

Was sollen die Erwachsenen tun, um das Leben und die Erde
zu schützen? ist die zentrale Frage an die SchülerInnen. Während der Versammlung werden in Gruppenarbeit Themen wie Müll, Energie, Mobilität und Natur erörtert und Forderungen an die Erwachsenen aber auch an die Politik formuliert.

Klimapicknick (Klassenstufen 3-5 und ab Klassenstufe 8)

Mittels eines gemeinsamen bildlichen Picknicks wird im Projekt „Klimapicknick – Was hat mein Essen mit dem Klima zu tun?“ die alltägliche Handlung des Essens ins Bewusstsein gerückt und der Bezug der Ernährung zu Gesundheit und Umweltschutz hergestellt.
Dieses Projekt vermittelt Wissen zum Zusammenhang zwischen Klima und Ernährung und zeigt, wie wir durch unsere Lebensmittelauswahl und unseren Lebensstil den Ausstoß an klimaschädlichen Gasen beeinflussen. Die Aufgabe der Jugendlichen ist es, einen aktionsreichen Tag mit einem leckeren Picknickkorb zu organisieren. Klimatipps sowie regionale und saisonale Lebensmittel werden besprochen, und in Arbeitsgruppen werden Beispiele für deren praktische Umsetzung im Alltag erarbeitet.“

Urban Gardening (ab Klassenstufe 5)

Mit dem „Urban Gardening“, dem Gärtnern in der Stadt, kehren Nutzgärten und Selbstversorgung in den städtischen Raum zurück. Die „Bewegung“ ist in den 1970er Jahren aus Bürgerprotest gegen gesellschaftliche Missstände entstanden und hat sich inzwischen in unterschiedlichen Formen auf der ganzen Welt ausgebreitet.

In dem zweistündigen Workshop werfen die Teilnehmer einen Blick auf die Hintergründe und Möglichkeiten des urbanen Gärtnerns.

Schokolade und der Regenwald (ab Klassenstufe 5)
Schokolade essen wir alle gern. Deutschland ist mit ca. 12 kg pro Kopf und Jahr Spitzenreiter im europäischen Vergleich. Doch kaum jemand denkt darüber nach, wo Schokolade denn herkommt und welche Auswirkungen der hohe Konsum auf die betroffenen Menschen hat.

Ziele des Workshops sind

  • das Kennenlernen von Orten des Schokoladenkonsums und der –
    produktion
  • das Kennenlernen der Menschenrechtsverletzungen bei der Schokoladenproduktion
  • das Erfahren (spielerisch) von konventionellen und fairen Handelsstrukturen
  • die Erarbeitung von Handlungsoptionen

Nachhaltig Leben – Zum Beispiel Amazonien (ab Klassenstufe 5)
Die Wirtschaftsweisen indigener Völker tragen zum Schutz und Erhalt der Wälder bei und beweisen uns, dass das „Gute Leben“ ohne nachhaltige Zerstörung auch mit dem technischen Fortschritt funktioniert. Ihre Idee von Entwicklung unterscheidet sich in vielen Punkten von der unseren. Hier stehen nicht Wachstum und Profit im Vordergrund sondern das „Gute Leben“, welches unter anderem ausreichend Nahrung für sich und zukünftige Generationen und den Einklang mit der Natur beinhaltet.

Ziele des Workshops sind

  • Kennenlernen des tropischen Regenwaldes
  • Kennenlernen der nachhaltigen Wirtschaftsweisen Indigener Völker in Amazonien
  • die Erarbeitung von Handlungsoptionen

Ideenklau für meine Welt (ab Klassenstufe 8) Das Angebot richtet sich an Schüler*innen, die sich bereits dem Problem des Klimawandels auseinandergesetzt haben und ihr Konsumverhalten bereits ändern. Diese Schüler*innen wollen wir beim Entwurf eines eigenen nachhaltigen Lebensstils unterstützen. Den Impuls für die Entwicklung eigener Ideen geben die Lebens- und Wirtschaftsweisen indigener Völker. In diesem Zusammenhang werden auch die globalen Probleme hinsichtlich unseres Konsums und den Auswirkungen auf die Territorien der indigenen Bevölkerung aufgezeigt. Es gilt aus den Fehlern der vergangenen Generationen zu lernen und anhand der Lebensentwürfe der indigenen Bevölkerung eigene Regeln für ein nachhaltiges Leben aufzustellen.

Ziele des Workshops sind

  • Kennenlernen indigener Lebensentwürfe
  • kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Konsum
  • Entwicklung eines Leitbildes für ein nachhaltiges Leben

Kritisch denken-Solidarisch wirtschaften für eine Nachhaltige Zukunft (ab Klassenstufe 8) Seit Jahren dauert die globale Wirtschafts- und Finanzkrise an. Ihre Problemlösung und die Entwicklung von Alternativen darf nicht allein der Politik überlassen werden, sondern muss vielmehr mit Blick auf zukünftige Generationen von den Betroffenen selbst mitgestaltet werden. Besonders in ländlichen und strukturschwachen Regionen bieten sich für junge Menschen immer geringere Zukunftsperspektiven. Prognosen für die nordhessischen Landkreise z.B. sagen Arbeitslosigkeit und Abwanderung voraus. Supermarktketten, kleine Bauernhöfe, Kirchen und Schulen fallen dem Konzentrationsprozessen zum Opfer und schließen ihre Türen. Eine dezentrale Daseinsvorsorge wird immer schwerer. Um Jugendlichen eine Perspektive zu eröffnen bietet der Verein zur Förderung der Solidarischen Ökonomie e.V. in Kooperation mit der Stiftung Adam von Trott, Imshausen e.V. ein- bis dreitägige Schülerworkshops an.

Ziele der Workshops sind

  • das Kennenlernen alternativer Wirtschaftsmodelle
  • das Kennenlernen und vergleichen verschiedener Möglichkeiten der Entscheidungsfindung
  • Entwicklung eines eigenen Konzeptes für ein solidarisch wirtschaftendes Unternehmen

Erneuerbare Energien auf dem Prüfstand (ab Klassenstufe 8)
Energie ist ein wesentlicher Bestandteil der Entwicklung der westlichen Welt. Es ist kein Geheimnis, dass insbesondere in den Schwellenländern der Bedarf rasant ansteigt. Die Möglichkeiten zur Deckung diesesschnellen Wachstums haben häufig schwere soziale, ökologische aber auch wirtschaftliche Folgen. Weltweit wird der Energiebedarf zunehmend durch Erneuerbare Energien gedeckt, dass aber auch diese nicht bedenkenlos einsetzbar sind, ist vielfach unbekannt.

Ziele des Workshops sind

  • Kennenlernen verschiedener erneuerbarer und fossiler Energieformen
  • Kennenlernen der Funktionsweisen von Windkraft- und PV- Anlagen durch Experimentieren
  • kritische Betrachtung der Erneuerbaren Energien
  • die Erarbeitung von Handlungsoptionen

Anmeldung

per Mail info@vfsoe.de oder Telefon +49 (0) 15 78 87 22 74 6

Ansprechpartnerin ist Dr. Cindy Völler (Umweltbildungsreferentin)

Gefördert vom Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz und der Rosa-Luxemburg- Stiftung Thüringen.
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