Die Kampagne

Lernen von Amazonien – jetzt!

rollup_07_galDie portable Ausstellung „In Zeiten des Klimawandels: Lernen von Amazonien!“ wurde 2014 fertiggestellt. Seit dem wurde sie überwiegend von Gruppen ausgeliehen, die sich bereits mit den Themen Umweltschutz, Entwicklung und Konsum auseinandersetzen. Wir wollen in diesem Jahr Menschen erreichen, denen der Zusammenhang des eigenen Handelns und der Umweltzerstörung „am anderen Ende der Welt“ noch nicht bewusst ist. Ihnen wollen wir durch die Ausstellung und vertiefend in insgesamt 24 Workshops (8 für Schüler- und Jugendgruppen, 16 für Erwachsene) den Zusammenhang zwischen dem eigenen Konsumverhalten und der Ausbeutung der Ressourcen darstellen, sie sensibilisieren und mit ihnen Handlungsoptionen erörtern, wie Jede(r) eine lebenswerte Zukunft mitgestalten kann. (zu den Terminen!)

Die Wirtschaftsweisen indigener und traditioneller Gemeinschaften tragen zum Schutz und Erhalt der Wälder bei und beweisen uns, dass das „Gute Leben“ ohne nachhaltige Zerstörung auch mit dem technischen Fortschritt funktioniert. Ihre Idee von Entwicklung unterscheidet sich in vielen Punkten von der unseren. Hier stehen nicht Wachstum und Profit im Vordergrund sondern das „Gute Leben“, welches unter anderem ausreichend Nahrung für sich und zukünftige Generationen und den Einklang mit der Natur beinhaltet. Diese Gemeinschaften sind bedroht von dem immer noch geltenden westlichen Bild der Entwicklung, welches Wachstum und Profit favorisiert. Konkret von der Zerstörung des Waldes durch Großprojekte und Monokulturen. Das bedeutet nicht nur die Zerstörung der Flora und Fauna sondern auch die Zerstörung des Wissens um dessen Erhaltung. Da die Ausweitung der Rodungsflächen bzw. der Anbauflächen von Monokulturen in den Regenwäldern vor allem zurückzuführen ist auf den Konsum in den Industriestaaten (dies trifft auch auf verschiedene Großprojekte zu), wird die Brücke geschlagen zwischen Europa und Lateinamerika.
Die Kampagne macht deutlich, dass unser Konsum zur Zerstörung des Waldes und des Wissens um dessen nachhaltige Bewirtschaftung beiträgt. Sie zeigt Handlungsoptionen auf, wie jeder einzelne sich mit den Völkern Lateinamerikas solidarisieren kann. Handlungsoptionen, mit denen eine zukunftsfähige Welt geschaffen werden kann.

In den Workshops werden die Themen: Energie, Regionalität, Nahrungsmittel, Solidarisch Wirtschaften vertiefend diskutiert. Gemeinsam mit lokalen Experten sollen offene Fragen beantwortet, Argumente vertieft, Brennpunktthemen diskutiert und individuelle Wege der Mitgestaltung gefunden werden.

 

Haben sie Interesse an einem der Workshops? dann:

Nutzen sie unser Anmeldeformular!

Schicken sie uns eine E-Mail info@vfsoe.de

Rufen sie an +49 (0) 15 25 33 97 36 1

Die genauen Termine vereinbaren wir individuell.

 


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