Module

Erneuerbare Energien auf dem Prüfstand (ab Klassenstufe 8)

Energie ist ein wesentlicher Bestandteil der Entwicklung der westlichen Welt. Es ist kein Geheimnis, dass insbesondere in den Schwellenländern der Bedarf rasant ansteigt. Die Möglichkeiten zur Deckung dieses schnellen Wachstums haben häufig schwere soziale, ökologische aber auch wirtschaftliche Folgen. Weltweit wird der Energiebedarf zunehmend durch Erneuerbare Energien gedeckt, dass aber auch diese nicht bedenkenlos einsetzbar sind, ist vielfach unbekannt. Großstaudämme z.B. haben meist schwere ökologische und soziale Folgen. Ebenso ist der Einsatz der Windenergie sorgfältig zu überdenken. Im Workshop werden wir diese beiden Formen der Energiegewinnung unter die Lupe nehmen. Hinsichtlich der Wasserkraft stellen wir die Verbindung zwischen unserem Konsum und den Auswirkungen auf Amazonien dar. Zur Windenergie machen wir kleine physikalische Experimente.

Dauer 4 bis 6 Unterrichtsstunden

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Schokolade und der Regenwald (ab Klassenstufe 5)

Schokolade essen wir alle gern. Deutschland ist mit ca. 12 kg pro Kopf und Jahr Spitzenreiter im europäischen Vergleich. Doch kaum jemand denkt darüber nach, wo Schokolade denn herkommt und welche Auswirkungen der hohe Konsum hat. Im Workshop wollen wir uns spielerisch über die Entstehung der Schokolade und deren Anbau informieren. Dabei werden wir die sozialen und ökologischen Folgen untersuchen aber auch Lösungen finden.

Dauer 4 bis 6 Unterrichtsstunden

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Lernen von Amazonien (ab Klassenstufe 5)

Die Wirtschaftsweisen indigener und traditioneller Gemeinschaften tragen zum Schutz und Erhalt der Wälder bei und beweisen uns, dass das „Gute Leben“ ohne nachhaltige Zerstörung auch mit dem technischen Fortschritt funktioniert. Ihre Idee von Entwicklung unterscheidet sich in vielen Punkten von der unseren. Hier stehen nicht Wachstum und Profit im Vordergrund sondern das „Gute Leben“, welches unter anderem ausreichend Nahrung für sich und zukünftige Generationen und den Einklang mit der Natur beinhaltet. Diese Gemeinschaften sind bedroht von dem immer noch geltenden westlichen Bild der Entwicklung, welches Wachstum und Profit favorisiert. Konkret von der Zerstörung des Waldes durch Großprojekte und Monokulturen. Das bedeutet nicht nur die Zerstörung der Flora und Fauna sondern auch die Zerstörung des Wissens um dessen Erhaltung. Da die Ausweitung der Rodungsflächen bzw. der Anbauflächen von Monokulturen in den Regenwäldern vor allem zurückzuführen ist auf den Konsum in den Industriestaaten (dies trifft auch auf verschiedene Großprojekte zu), wird die Brücke geschlagen zwischen Europa und Lateinamerika.

Im Workshop behandeln wir die Gefahren für Indigene Völker, den Aufbau des Regenwaldes und die traditionellen Wirtschaftsweisen Indigener Völker, die heute als ein innovatives Modell für eine nachhaltige Bewirtschaftung des Regenwaldes gelten.

Dauer 4 bis 6 Unterrichtsstunden

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Kritisch denken – Solidarisch wirtschaften

Im Workshop setzen wir uns kritisch mit den aktuellen Problemfeldern und unserer Rolle in der globalisierten Wirtschaft auseinander- Die Schüler*innen lernen die Solidarische Ökonomie und das Genossenschaftswesen als Ansatz alternativen und lokalen Wirtschaftens in der Theorie kennen. Es werden Bezüge zu ihrer eigenen Lebenswelt hergestellt und Ideen entwickelt wie sie Solidarische Ökonomie im (Schul-)Alltag verwirklichen können. Am zweiten Tag des Workshops findet eine Exkursion zu solidarisch Wirtschaftenden Unternehmen in der Region statt.

Dauer 3 Tage (es fallen Kosten für Übernachtung und Verpflegung an)

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Unsere Workshops sind kompatibel mit den Fächern Natur und Technik, Physik, Geografie, Ethik, Biologie, Politik und vergleichbaren Fächern.

Workshop für Lehrkräfte

In den Lehrerworkshops wird überwiegend Hintergrundwissen zu den Themen der Ausstellung vermittelt, entsprechend Literatur und andere Quellen zur weiteren Information vorgestellt. Bestehende Methoden und Lehrmaterialien für spezielle Fächer werden aufgezeigt. Die didaktischen Materialien für die Ausstellung werden besprochen, um die Führung der Schüler durch die Ausstellung zu erleichtern.

Dauer des Workshops ca. 2 Stunden.

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Berichte zu unseren Workshops finden sie unter Downloads.

 


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