{"id":122,"date":"2020-07-15T07:29:21","date_gmt":"2020-07-15T07:29:21","guid":{"rendered":"http:\/\/vfsoe.de\/BNE\/?page_id=122"},"modified":"2020-07-15T08:09:10","modified_gmt":"2020-07-15T08:09:10","slug":"didaktisches-konzept","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/vfsoe.de\/BNE\/nachhaltigkeit-als-programm\/didaktisches-konzept\/","title":{"rendered":"P\u00e4dagogisches Konzept"},"content":{"rendered":"\n<p>Das p\u00e4dagogische Konzept des Vereins zur F\u00f6rderung der Solidarischen \u00d6konomie e.V. basiert auf zwei thematischen Schwerpunkten: \u201eSolidarische \u00d6konomie\u201c sowie \u201eKlimawandel und die Folgen\u201c. Unsere Bildungsarbeit erfolgt nach dem Konzept des Globalen Lernens, in Anlehnung an die \u201eDie zw\u00f6lf Kompetenzen der BNE\u201c entwickelt von de Haan 2008. (Bormann, I., de Haan, G. (Hrsg.): Kompetenzen der Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung, Wiesbaden 2008, S. 23\u201344). Bei der Entwicklung der einzelnen Bildungsmodule, orientierten wir uns an den Th\u00fcringer und Hessischen Lehrpl\u00e4nen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Inhalte<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Klimawandel ist da! und seine Folgen sind fast \u00fcberall sp\u00fcrbar. Unsere Kinder und Jugendlichen sind die leidtragenden. Sie werden sich heute und zuk\u00fcnftig mit den Folgen des Raubbaus an der Natur auseinandersetzen und ihr Leben auf einen schonenden Umgang mit den Ressourcen ausrichten m\u00fcssen. Ihnen m\u00fcssen wir die Folgen des \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Konsums und die Notwendigkeit eines vern\u00fcnftigen nachhaltigen Umgangs mit den Ressourcen vermitteln. Dabei geht es nicht nur darum das Leiden anderer Menschen hervorzuheben, sondern auch die eigene Betroffenheit, um ihnen die Reflexion ihres Handelns zu erm\u00f6glichen und selbst t\u00e4tig zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit verbunden bieten sich f\u00fcr junge Menschen immer geringere Zukunftsperspektiven, die besonders in l\u00e4ndlichen und strukturschwachen Regionen als dramatisch zu bezeichnen sind. Arbeitslosigkeit und Abwanderung werden f\u00fcr viele Regionen prognostiziert. Supermarktketten, kleine Bauernh\u00f6fe, Kirchen und Schulen fallen dem Konzentrationsprozessen zum Opfer und schlie\u00dfen ihre T\u00fcren. Eine dezentrale Daseinsvorsorge wird immer schwerer. Ihre Probleml\u00f6sung und die Entwicklung von Alternativen kann nicht allein der Politik \u00fcberlassen werden, sondern muss vielmehr mit Blick auf zuk\u00fcnftige Generationen von den Betroffenen selbst mitgestaltet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Beispielhaft f\u00fcr eine regionale nachhaltige Entwicklung in benachteiligten Regionen zeigen die Wirtschaftsweisen indigener und traditioneller Gemeinschaften. Diese tragen zum Schutz und Erhalt der W\u00e4lder bei und beweisen uns, dass das \u201eGute Leben\u201c ohne nachhaltige Zerst\u00f6rung auch mit dem technischen Fortschritt funktioniert. Ihre Idee von Entwicklung unterscheidet sich in vielen Punkten von der unseren. Hier stehen nicht Wachstum und Profit im Vordergrund sondern das \u201eGute Leben\u201c, welches unter anderem ausreichend Nahrung f\u00fcr sich und zuk\u00fcnftige Generationen und den Einklang mit der Natur beinhaltet. Diese Gemeinschaften sind bedroht von dem immer noch geltenden westlichen Bild der Entwicklung, welches Wachstum und Profit favorisiert. Konkret von der Zerst\u00f6rung des Waldes durch Gro\u00dfprojekte und Monokulturen. Das bedeutet nicht nur die Zerst\u00f6rung der Flora und Fauna, sondern auch die Zerst\u00f6rung des Wissens um deren Erhaltung. Da die Ausweitung der Rodungsfl\u00e4chen bzw. der Anbaufl\u00e4chen von Monokulturen in den Regenw\u00e4ldern vor allem auf den Konsum in den Industriestaaten (dies trifft auch auf verschiedene Gro\u00dfprojekte zu) zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, wird die Br\u00fccke zwischen Europa und den benachteiligten Regionen weltweit geschlagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als gleichsam beispielhaft ist die Vielzahl solidarisch organisierter Unternehmen zu betrachten. Diese beinhalten, im Gegensatz zu den nach immer w\u00e4hrenden Wachstum strebenden Wirtschaftskonzepten, die soziale und \u00f6konomische Gerechtigkeit. Sch\u00fclerInnen wird hier ein funktionierendes alternatives Wirtschaftskonzept vorgestellt, welches Zukunftsf\u00e4higkeit im Sinne einer ganzheitlichen nachhaltigen Entwicklung beinhaltet.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Bildungsarbeit macht deutlich, dass unser Konsum zur Zerst\u00f6rung des Waldes und des Wissens um dessen nachhaltige Bewirtschaftung beitr\u00e4gt. Sie zeigt Handlungsoptionen auf, wie jeder Einzelne sich mit den betroffenen Menschen weltweit solidarisieren kann, Handlungsoptionen, zum Erhalt einer lebenswerten Umwelt und der Schaffung eines solidarischen Miteinanders. In den Workshops behandeln wir die Themen Energie, Schokolade, Indigene Wirtschaftsweisen und Formen der Solidarischen \u00d6konomie. Hier sollen offene Fragen beantwortet, Argumente vertieft, Brennpunktthemen diskutiert und individuelle Wege der Mitgestaltung gefunden werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bildungsangebote:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Ausstellung: \u201eIn Zeiten des Klimawandels: Lernen von Amazonien!\u201c<\/li><li>Lernen von Amazonien (Indigenes Leben und Wirtschaften)<\/li><li>Solidarisches Wirtschaften<\/li><li>Schokolade und der Regenwald<\/li><li>Erneuerbare Energien auf dem Pr\u00fcfstand<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kompetenzen (nach de Haan et.al. 2008)<\/h3>\n\n\n\n<p>Folgende Kompetenzen k\u00f6nnen in einzelnen Veranstaltungen erworden werden:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sach- und Methodenkompetenz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Weltoffen und neue Perspektiven integrierend Wissen aufbauen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>stellen aufgrund von Perspektiv\u00fcbernahme unterschiedliche Sichtweisen und Wissensformen (z.B. wissenschaftliches, tradiertes, allt\u00e4gliches Wissen) \u00fcber globale und lokale (nicht) nachhaltige Entwicklungen dar<\/li><li>bewerten auf der Basis der Informationen aus Perspektiv\u00fcbernahmen differente (nicht nachhaltige) Gestaltungsnotwendigkeiten sowie Handlungsmuster<\/li><li>beschreiben und beurteilen Vielfalt und Verschiedenheit (Diversit\u00e4t) im kulturellen und \u00f6kologischen Bereich<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Interdisziplin\u00e4r Erkenntnisse gewinnen und handeln<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>beschreiben und erkl\u00e4ren Beziehungsgeflechte f\u00fcr die Darstellung nicht nachhaltiger globaler Entwicklungen<\/li><li>stellen Konzepte der Nachhaltigkeit in den Bereichen Technik, \u00d6konomie, Handel, Mobilit\u00e4t, Fl\u00e4chennutzung, Bauen und Wohnen, Konsum, Freizeit anhand einzelner Beispiele dar<\/li><li>beschreiben und beurteilen die Unterschiede zwischen erneuerbaren und nicht erneuerbare Ressourcen und ihre Nutzung (z.B. nachwachsende Rohstoffe, fossile Energietr\u00e4ger)<\/li><li>beschreiben und beurteilen Konzepte und Visionen von sozialer Gerechtigkeit<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Risiken, Gefahren und Unsicherheiten erkennen und abw\u00e4gen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>k\u00f6nnen Risiken und Gefahren nicht nachhaltigen Handelns analysieren und beurteilen<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Sozialkompetenz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gemeinsam mit anderen planen und handeln k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>benennen und analysieren in Gruppen differente Standpunkte zur Nachhaltigkeit auf ihre Hintergr\u00fcnde hin und k\u00f6nnen in diesem Zusammenhang Kontroversen demokratisch austragen<\/li><li>nennen soziale, \u00f6konomische und politische Gr\u00fcnde f\u00fcr Menschenrechtsverletzungen, erarbeiten gemeinsam M\u00f6glichkeiten des Schutzes der Menschenrechte und zeigen sich in der Lage, Formen des Engagements f\u00fcr die Menschenrechte adressaten- sowie situationsgerecht zu pr\u00e4sentieren<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Zielkonflikte bei der Reflexion \u00fcber Handlungsstrategien ber\u00fccksichtigen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>sind in der Lage, die zeitliche Folgereichweite heutigen Handelns abzusch\u00e4tzen und k\u00f6nnen Investitionen in die eigene Zukunftsvorsorge planen und rechtfertigen<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>An Entscheidungsprozessen partizipieren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>beschreiben Solidarit\u00e4t und Zukunftsvorsorge f\u00fcr Mensch und Natur als gemeinschaftliche und gesellschaftliche Aufgabe<\/li><li>veranschaulichen, wie kooperatives Probleml\u00f6sen bei der Entwicklung von Handlungsstrategien f\u00fcr nachhaltige Entwicklungen realisiert werden kann<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Sich und andere motivieren k\u00f6nnen aktiv zu werden<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>beschreiben und beurteilen Formen gemeinsamen Engagements f\u00fcr solidarische Aktivit\u00e4ten (z.B. gegen Armut, Diskriminierung, Umweltrisiken)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Selbstkompetenz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die eigenen Leitbilder und die anderer reflektieren k\u00f6nnen<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>beschreiben Lebensweisen, welche einen nachhaltigen Konsum, einen umwelt- und sozial vertr\u00e4gliche Mobilit\u00e4t und Freizeitgestaltung sowie die Gesundheit sichern und bef\u00f6rdern<\/li><li>kennen und er\u00f6rtern Kriterien der Produktion und des Kaufs von Produkten unter \u00f6kologischen, \u00f6konomischen und sozialen Gesichtspunkten<\/li><li>ermitteln und beurteilen die Hintergr\u00fcnde, Formen und Auswirkungen des eigenen Lebensstils und des Lebensstils anderer Personen sowie Gesellschaften auf die Lebens- und Arbeitssituation anderer Menschen sowie auf die Biosph\u00e4re<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Vorstellungen von Gerechtigkeit als Entscheidungs- und Handlungsgrundlagen nutzen k\u00f6nnen<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>k\u00f6nnen Wirkungen und Nebenwirkungen ihres Handelns f\u00fcr andere absch\u00e4tzen und beschreiben<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Selbstst\u00e4ndig planen und handeln k\u00f6nnen<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>kennen und er\u00f6rtern ihre pers\u00f6nlichen Rechte, Bed\u00fcrfnisse und Interessen, beschreiben deren Grenzen vor dem Hintergrund des Ziels nachhaltiger Entwicklungsprozesse sowie der Rechte anderer Menschen und benennen M\u00f6glichkeiten, f\u00fcr die Rechte k\u00fcnftiger Generationen einzutreten<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Empathie und Solidarit\u00e4t f\u00fcr Benachteiligte zeigen k\u00f6nnen<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>beschreiben und beurteilen Formen der individuellen, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Verantwortungs\u00fcbernahme f\u00fcr (nicht) nachhaltige Entwicklungsprozesse<\/li><li>stellen M\u00f6glichkeiten dar, wie Empathie und Solidarit\u00e4t mit benachteiligten Menschen und Gemeinschaften lokal wie global ge\u00fcbt werden kann<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielgruppen<\/h3>\n\n\n\n<p>Zielgruppen unserer Bildungsarbeit sind Sch\u00fclerInnen ab der 4. Klasse.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Lehr- und Lernmaterialien<\/h3>\n\n\n\n<p>Die verwendeten Lehr- und Lernmaterialien wurden von P\u00e4dagogInnen entwickelt und werden altersgerecht eingesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>f\u00fcr Sch\u00fclerInnen Sek I<\/p>\n\n\n\n<p>Bilder, Rollen- und Planspiele, Gesellschaftsspiele, R\u00e4tsel, Aufgaben zum Malen, Filme, Experimentierk\u00e4sten, Vorlagen f\u00fcr die Auswertung: z.B. Rucksack, Platzdeckchen, vorbereitete Fragen<\/p>\n\n\n\n<p>f\u00fcr Sch\u00fclerInnen Sek II<\/p>\n\n\n\n<p>Bilder, Rollen- und Planspiele, Gesellschaftsspiele, R\u00e4tsel, Aufgaben zum Malen, Filme, Arbeitsbl\u00e4tter, World Caf\u00e9, Experimentierk\u00e4sten, Grundlagen f\u00fcr Recherchen zu bestimmten Themen, Vorlagen f\u00fcr die Auswertung: z.B. Rucksack, Platzdeckchen, vorbereitete Fragen<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Methodenwahl<\/h3>\n\n\n\n<p>Auch die Methoden werden altersgerecht ausgew\u00e4hlt und sollen \u00fcberwiegend spielerisch die Inhalte der jeweiligen Workshops vermitteln. Aktive und passive Methoden wechseln ab. Der Einsatz der Methoden erfolgt anhand von Einf\u00fchrung, Ausarbeitung und Auswertung\/ Reflexion.<\/p>\n\n\n\n<p>Sch\u00fclerInnen Sek I<\/p>\n\n\n\n<p>Einf\u00fchrung: Kennenlernspiele (wenn die Sch\u00fclerInnen sich nicht kennen), Wer hat heute schon\u2026?, Bildassoziationen<\/p>\n\n\n\n<p>Ausarbeitung: Rollen- und Planspiele, Gesellschaftsspiele, R\u00e4tsel, Malen, Filme, Diskussion, Experimentieren<\/p>\n\n\n\n<p>Auswertung\/ Reflexion: Rucksack, Platzdeckchen, Fragen in Form eines Wettbewerbs beantworten<\/p>\n\n\n\n<p>Sch\u00fclerInnen Sek II<\/p>\n\n\n\n<p>Einf\u00fchrung: Kennenlernspiele (wenn die Sch\u00fclerInnen sich nicht kennen), Wer hat heute schon\u2026?, Bildassoziationen<\/p>\n\n\n\n<p>Ausarbeitung: Rollen- und Planspiele, Gesellschaftsspiele, R\u00e4tsel, Malen, Filme, Diskussion, Arbeitsbl\u00e4tter, World Caf\u00e9, interaktives Museum, Erarbeitung eigener Kurzvort\u00e4ge und Pr\u00e4sentationen, Experimente<\/p>\n\n\n\n<p>Auswertung\/Reflexion: Rucksack, Platzdeckchen, Fragen in Form eines Wettbewerbs beantworten<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Lernziele<\/h3>\n\n\n\n<p>Ressourcennutzung, Wachstum und eigenes Konsumverhalten sind Schwerpunktthemen der Ausstellung \u201eIn Zeiten des Klimawandels: Lernen von Amazonien!\u201c. Regionalit\u00e4t, Fair Trade, klimafreundlich Reisen, umweltvertr\u00e4gliche Produkte und solidarisch wirtschaften werden in Form von Workshopangeboten n\u00e4her betrachtet. Die Zielgruppen sollen in erster Linie neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr ihr eigenes Konsum- und Sozialverhalten entdecken. Ein Verhalten zu \u00e4ndern braucht m\u00f6glicherweise eine ver\u00e4nderte Haltung zu etwas. Dabei ist es wichtig, dass die Jugendlichen intrinsisch motiviert sind, um individuelle Ver\u00e4nderungsziele auch erreichen zu k\u00f6nnen. Ein ressourcenorientierter Ansatz, der Bezug zu ihrer Lebenswelt nimmt und ihnen partizipative Gestaltungsm\u00f6glichkeiten gibt, soll eine Haltungs\u00e4nderung anbieten. Eine positive Affektbilanz (vgl. Z\u00fcrcher Ressourcen Modell nach Maja Storch) kann den \u00dcbergang in die aktive Handlung unterst\u00fctzen. Durch bewussten Umgang mit Ressourcen und durch solidarisches Handeln sollen sie einen eigenen konkreten Beitrag zum Erhalt der Umwelt leisten und damit (mindestens) indirekt benachteiligte Bev\u00f6lkerungsgruppen weltweit unterst\u00fctzen. Zudem werden Organisationen benannt, die in der Entwicklungszusammenarbeit t\u00e4tig sind, so dass die Zielgruppen auch aktiv t\u00e4tig werden k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das p\u00e4dagogische Konzept des Vereins zur F\u00f6rderung der Solidarischen \u00d6konomie e.V. basiert auf zwei thematischen Schwerpunkten: \u201eSolidarische \u00d6konomie\u201c sowie \u201eKlimawandel und die Folgen\u201c. Unsere Bildungsarbeit erfolgt nach dem Konzept des Globalen Lernens, in Anlehnung an die \u201eDie zw\u00f6lf Kompetenzen der BNE\u201c entwickelt von de Haan 2008. (Bormann, I., de Haan, G. 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